Am Mittwoch, 3.6.2026 finden die Bundesjugendspiele statt.
Die Bundesjugendspiele beginnen zur 2. Stunde (8:50 Uhr) und enden nach der 5. Stunde (12:35 Uhr). Ihr Kind braucht an diesem Tag: Sportsachen, Frühstück und ausreichend
Getränke, evtl. Sonnenschutz.
Kinder, die im Ganztag angemeldet sind, können diesen, wie gewohnt besuchen.
Sollten Sie die Ganztagsbetreuung an diesem Tag für Ihr Kind nicht benötigen, dann teilen Sie uns dies bitte bis zum 1.6.2026 mit, gerne über die Abmeldung auf unserer Website: www.keltenbergschule.de/abmeldung-gta
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,
der Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ (ESE) ist bei Kindern im Grundschulalter leider immer häufiger zu beobachten. Unseren pädagogischen Tag möchten wir daher nutzen um Maßnahmen zu beleuchten und zu erarbeiten, die eine individuelle Förderung dieser Kinder sicherstellen und eine Strukturierung des Schulalltags sowie die Sicherung der schulischen Lernmöglichkeiten trotz individueller Verhaltensauffälligkeiten sicherstellen.
Ihre Kinder haben aus diesem Grund am 26.5.2026 keinen Unterricht und es findet kein Ganztag statt.
Ihre Kinder werden zuvor mit Arbeitsmaterialien von den Lehrkräften versorgt, die sie an diesem Tag zu Hause erledigen sollen.
Für Kinder, die an diesem Tag nicht zu Hause betreut werden können, bieten wir in der Zeit von 8.05 - 13.20 Uhr eine Notbetreuung an. Sollten Sie diese nutzen wollen, melden Sie Ihr Kind bitte bei der jeweiligen Klassenlehrkraft bis zum 21. Mai 2026 schriftlich an.
Ein farbenfrohes Bild bot sich am vergangenen Freitag auf dem Schulhof der Keltenberg-Schule in Stockheim: Überall leuchteten bunte, unterschiedlich gemusterte Socken an Kinder- und Lehrerfüßen. Anlass war der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03., den die rund 180 Schülerinnen und Schüler nutzten, um gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Kinderrechte zu setzen. Im Mittelpunkt der Aktion stand die Botschaft: Anders sein ist normal. Mit ihren auffälligen Socken wollten die Kinder zeigen, dass jeder Mensch einzigartig ist – unabhängig von Aussehen, Fähigkeiten oder Einschränkungen. Die Idee der „bunten Socken“ gilt weltweit als Symbol für Vielfalt und Inklusion und wurde auch in Stockheim mit großer Begeisterung aufgegriffen. Begleitend dazu beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht altersgerecht mit dem Thema Kinderrechte und Inklusion. Dabei gingen sie Fragen nach wie: Was bedeutet Gleichberechtigung? Warum ist es wichtig, Unterschiede zu akzeptieren? Und wie können wir im Alltag respektvoll miteinander umgehen? Hierzu konnten die Kinder schon einiges aus ihren eigenen Erfahrungen berichten. Sie kannten Menschen mit dem Down-Syndrom persönlich oder waren ihnen beim Einkaufen oder im Kino begegnet.
Unterstützt wurde das Projekt durch Materialien des Frankfurter Vereins „21mal3“, der sich für Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien engagiert. Die Inhalte halfen, das Thema sensibel und verständlich zu vermitteln sowie Vorurteile abzubauen. Eifrig malten sie nach einer gemeinsamen Einführung auf dem Schulhof durch den Schulsozialarbeiter Kevin Fischer in ihren Klassenräumen bunte Socken an, um dann das gesamte Schulgebäude damit zu schmücken. Nach der großen Pause fanden sich alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Keltenberg-Schule in einem großen Kreis auf dem Schulhof ein und durften sich alle ihrer Schuhe entledigen, um ihre bunten Socken zu zeigen. Wer wollte, durfte sich auch zum gemeinsamen “Sockenfoto” auf den Schulhof legen und seine Füße in die Höhe stricken, damit Frau Butt aus der 1.Etage des Nebengebäudes ein tolles Foto machen konnte. Schulleitung und Lehrkräfte zeigten sich erfreut über das große Engagement der Kinder. „Es ist uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler früh lernen, Vielfalt als Bereicherung zu sehen“, betonte das Kollegium. Die Aktion sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schule nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch soziale Werte stärkt. Mit ihren bunten Socken haben die Kinder der Keltenberg-Schule ein klares Zeichen gesetzt: für Toleranz, für ein respektvolles Miteinander – und für die Rechte aller Kinder.
Im Februar stand die Keltenberg-Schule Stockheim wieder ganz im Zeichen des Lesens. Die jährliche Lesewoche wurde erstmals, am Montag, den 23.02.2026, mit einem szenischen Spiel des Kollegiums zum beliebten Buch „Das Neinhorn“ von Marc-Uwe Kling eingeleitet. Die Erwachsenen bekamen dabei Rollen der Charaktere aus dem Buch bzw. der Buchreihe und hatten sich alle kostümiert in Schale geschmissen. Die Schülerschaft nahm gespannt in der Stockheimer Turnhalle Platz und bestaunte zunächst den großen Regenbogen mit rosa Herzen und Wolken, der als Hintergrund die Bühne zierte. Beides hatten Schulkinder im Voraus selbst kreiert und sahen erst in dem Moment, wofür ihr künstlerisches Wirken geplant war. Die Freude und Erwartung auf was kommen würde, blitzte den Kindern aus den Augen. Der Text vom Buch war von Lehrkraft Meike Butt soweit verändert worden, dass er gut zum schulischen Setting passte. Dann ging es los. Die Kinder zeigten sich trotz vielen Lachens als aufmerksames Publikum, das die Aufführung am Ende mit tosendem Applaus honorierte. Es hallten auch die charakteristischen Ausrufe aus der Geschichte, wie „Nein!“, „Was?“ und „Doch!“ erst durch die Turnhalle, dann durch die Gänge und Klassenzimmer.
Damit waren die Kinder voll im Thema der Lesewoche angekommen und motiviert das mit verschiedenen lese- bzw. buchbezogenen Aktivitäten im Deutschunterricht zu vertiefen. Auch fächerübergreifend wurde diesbezüglich gearbeitet. Beispielsweise wurde im Kunstunterricht dazu künstlerisch gestaltet und gebastelt, auch wurden sich ähnliche Geschichten oder Charaktere ausgedacht, dazu gemalt und geschrieben. Am Donnerstag, den 26.02.2026, fand der jährliche Bücherflohmarkt in der Turnhalle statt. Die gesammelten Bücherspenden aus der Elternschaft wurden vom engagierten Büchereiteam (Mamas und ein Opa) aufgebaut und betreut. Die Kinder konnten für kleines Geld einwandfrei erhaltene Bücher, Zeitschriften oder CDs erwerben. Es war für jeden Geschmack etwas dabei und gut auffindbar, da die Bücher thematisch geordnet ausgelegt wurden. Viele Kinder hatten mitgebrachte Taschen, die mit Büchern befüllt „weggeschleppt“ wurden. In den Klassenräumen wurde direkt geschmökert und sich über die ergatterten Bücher ausgetauscht. Die Lesewoche erreichte am Freitag, den 27.02.2026 ihren Höhepunkt mit dem von Kathy Gisbrecht organisierten Lesewettbewerb. Dabei lasen jeweils zwei gute Leser / Leserinnen pro Klasse ihrem Jahrgang und einer Jury vor. Diese bestand aus dem ehemaligen Schulleiter Herr Bühler, den ehemaligen Lehrkräften Frau Gers und Frau Racky, sowie Frau Schneider von der Hellerschen Buchhandlung in Büdingen. Die Herausforderung vor Publikum und der Jury vorzulesen, meisterten alle mit Bravour. Dabei beeindruckten die Kinder der zweiten Klassen, die diesjährig zum ersten Mal am Lesewettbewerb teilnahmen, ganz besonders. Die Kinder hatten sich selbst ein Buch ausgesucht und diesen geübten Text sehr lebhaft und sicher vorgetragen. Der dritte und vierte Jahrgang hatte sowohl einen geübten, als auch einen von der Schule ausgewählten unbekannten Text zum Besten gegeben. Wobei einige den unbekannten Text so gut vorlasen, wie ihren selbst gewählten. Auch Moderatorin Frau Gisbrecht war schnell klar, dass es dieses Jahr eine harte Entscheidung für die Jury wurde, die ersten Plätze zu vergeben. Nachdem die Entscheidung nach reiflicher Überlegung getroffen war, wurden den Kindern am Montag, den 09.03.2026, bei der Siegerehrung Urkunden und Buchgeschenke überreicht. Der Stolz war den Kindern ins Gesicht geschrieben und sie hatten allen Grund dazu. Beim zweiten Jahrgang sicherte sich Louis Narr den ersten Platz, vor Simeon Schäfer, Mina Wolf und Anjuli Lochmann. Aus dem dritten Jahrgang ergatterte Carla Funk den ersten Platz vor Elina Bode, Emil Fridrich und Criostal Schmelz. Beim vierten Jahrgang zählte Henri Bähr zu den Erstplatzierten vor Klara Klewitz, Simon Schlicker und Philip Weißkopf.
Zum Start in das verlängerte Faschingswochenende hatte sich das Kollegium der Keltenbergschule auch in diesem Jahr wieder ein kleines Programm in der Turnhalle überlegt. Nachdem sich die verkleidete Schülerschar in der Turnhalle eingefunden hatte, begrüßte der Chor die Schulgemeinschaft mit einem Potpourri aus fröhlichen Liedern. Im Anschluss zeigten die Vorschüler der Kindertagesstätte Regenbogen einen Tanz zum Lied „Alle Kinder lernen lesen“, bevor die Tänzerinnen des SKC Glauberg das Publikum mit einem Showtanz und zwei Garde-Soloeinlagen begeisterten. Lasse Raiß und Constantin Jahn feierten dann ihre Bühnenpremiere mit kleinen Witzen, Sprüchen und Dialogen und brachten das Publikum zum Lachen. Nach dem Programm wurde die Musik laut gedreht und Halle zum Tanz freigegeben, sodass die Meute bis zur Abschlusspolonaise, die angeführt von Herrn Kern, bis auf den Schulhof führte, kräftig feiern konnte. Die Faschingsparty ging nun sowohl draußen als auch in den Klassenräumen noch so lange weiter, bis die Kinder und Lehrer ins wohlverdiente Wochenende entlassen wurden.
Vergesst Mathebücher und Pausenbrot – in den letzten Wochen sind wir tief in die geheimnisvolle Welt der Kelten eingetaucht! Genauer gesagt: in das Leben der Kelten am Glauberg. Und das war alles andere als langweilig.
Im Sachunterricht drehte sich alles um das Leben dieser alten Volksgruppe: Wie sie wohnten (Sie hatten keine WLAN-Verbindung), was sie aßen (viel Wild, wenig Gummibärchen), wie sie handelten, sich schmückten – und natürlich, wie sie kämpften. Denn unser Themenschwerpunkt war: Keltische Waffenkunde!
Also: Ran an die Haselnussstecken! Aus denen bauten wir unsere eigenen Bögen – richtig mit Werkzeug, geschickten Händen und einer Menge Geduld. Die Sehnen wurden sorgfältig eingezogen, dafür haben wir einen Spezialknoten gelernt, und dann kamen die Pfeile dran. Jeder von uns baute seinen eigenen Bogen.
Dann das große Finale: Unsere Wanderung auf den Glauberg! Wer jetzt denkt, das war nur ein Spaziergang, irrt. Es war eine richtige Zeitreise. Oben angekommen besuchten wir das Keltenmuseum, wo Herr Lessig-Weller, der Museumspädagoge, uns mit viel Wissen in die Welt der Kelten mitnahm. Da wurde uns klar: Die Kelten mussten nicht nur jagen können, sondern vorher auch Spuren lesen – und das konnten wir erstaunlich gut.
Beim Bogenschießen zeigten die Jungs dann, was sie können. Da gab es einige, die das richtig gut konnten. Aber beim Bumerang- und Keulenwerfen (Hasenjagd, versteht sich), war Emma nicht zu schlagen. Sie traf den (Holz-)Hasen jedes Mal.
Auch das Speerwerfen stand auf dem Programm – schwierig, aber superlustig. Da flogen die Speere mal nach vorne, mal zur Seite, manchmal leider auch einfach runter. Aber: Spaß hatten wir jede Menge.
Zum krönenden Abschluss rannten wir noch – in echtem keltischem Galopp – den Hügel zum Keltengrab hoch. Ein Muss für jeden echten Keltenwelt-Besucher. Danach ging’s im „strammen Marsch“ zurück zur Schule. Müde, aber glücklich. Und vielleicht auch ein kleines bisschen stolz.
Folglich: Wir wissen jetzt nicht nur, wie die Kelten lebten – wir haben es auch gefühlt. Und Emma? Wenn´s eng wird mit der Essensbeschaffung, kann sie für Hasenbraten sorgen.
Am Donnerstag, 2.10.2025 fand die erste Talentshow der Schülerinnen und Schüler der Keltenberg-Schule statt. Wer sein besonderes Talent zeigen wollte, hatte die Gelegenheit dies im Rahmen einer Show in der Turnhalle zu tun. So konnten wir verschiedene Showtänze bewundern, tolle akrobatische Turnübungen bestaunen und zu amüsant vorgetragenen Witzen lachen. Das Publikum war begeistert und wir freuen uns bereits auf die nächsten Talentshow vor den Osterferien 2026.
Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück spielte auf Initiative der Schulsozialarbeiterin, Frau Schanze (Regionale Dienste Wetterau e.V., RDW), an 3 Terminen im September 2025 das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ an der Keltenberg-Schule für alle Kinder der Jahrgangsstufe 3 und 4. Die Schule wurde dafür aus der Vielzahl der Bewerber als eine von fünf Schulen im gesamten Wetteraukreis ausgewählt.
Die Kinder lernten beim Mitmach-Theater mit Hilfe von Liedern, Erzählungen und Theaterszenen, wie man auf sein Ja- oder Nein-Gefühl hört. Den Schülerinnen und Schülern wurde spielerisch vermittelt, wie wichtig es ist, dass jemand weiß, wo man sich aufhält, dass man sicher sein muss und sich jederzeit Hilfe holen kann. Ihnen wurde auf kindgerechte Weise beigebracht, wann sexueller Missbrauch anfängt und wie man sich in solchen Situationen gut wehren kann. Die Kinder hatten sichtlich viel Spaß und Freude, bekamen viele Anregungen und für die Zukunft viele Strategien an die Hand, um sich im Ernstfall zu wehren und zu schützen.
Die beiden Theaterpädagogen Sandra Ließmann und Leonard Gürtler hatten das Theaterstück bereits auf dem Elternabend im Juni vorgestellt und dabei auch viele wichtige Informationen und Anregungen für die Eltern und die Schule gegeben. Das Theaterstück fand in Kooperation mit der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Wetteraukreises und der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen statt, die die Aufführung des Theaterstückes dankenswerterweise finanziell unterstützten.
Nachdem die neuen Erstklässler bereits am Montag den kirchlichen Segen im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der evangelischen Kirche erhalten hatten, startete am Dienstag um 10 Uhr die schulische Feier in der Stockheimer Turnhalle.
Zur Begrüßung schmetterte der Chor die Keltenbergschul-Hymne von der Bühne. Danach richtete die Schulleiterin Frau Gerhardt Grußworte an alle anwesenden Eltern, Großeltern, Paten, Lehrer sowie die offiziellen Vertreter der Gemeinde.
Damit die neuen Erstklässler voller Mut in ihre Klassen gehen konnten, erzählte Frau Gerhardt ihnen die Geschichte vom eigentlich starken Löwen, der Angst hatte, in der Schule etwas nicht zu können. Doch seine Freunde machten ihm deutlich, dass jeder etwas kann, genauso, wie jedes Kind in den Reihen der Turnhalle etwas kann.
Nach den Grußworten von Bürgermeisterin Henrike Strauch, Bürgermeister Markus Bäckel und Schulelternbeirat Michael Altvater begrüßten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b die ABC-Schützen mit einem von Aline May einstudierten Tanz. Auch die beiden Erstklasslehrerinnen Natascha Altvater und Sabine Kohnen wollten ihre neuen Kinder willkommen heißen und hatten ein kleines Theaterstück mit den Klassentieren Niko und Hugo vorbereitet. Niko und Hugo begleiteten die Lehrkräfte und ihre Schulanfänger dann auch in die jeweiligen Klassenräume, in denen nun die erste richtige Schulstunde über die Bühne ging.
Nach knapp 45 Minuten bekamen die Kinder die von den beiden ortsansässigen LVM-Agenturen Johannes Roos und Michael Altvater gespendeten Schulbrezeln überreicht und verließen freudestrahlend das Schulgebäude. Dort wurden sie bereits von ihren Familien erwartet und machten sich nach einigen Fotoshootings rund um die Schule auf den Weg zu ihren Einschulungsparties.
Makista als zivilgesellschaftlicher Verein, der seit 20 Jahren für den Erhalt unserer demokratischen Gesellschaft und die Umsetzung von Kinderrechten kämpft, ruft zu Spenden auf. Unsere Stimme und Expertise werden gebraucht!
Um unsere Arbeit nicht nur von staatlichen Förderungen abhängig zu machen, in denen über massive Kürzungen im Bereich Bildung und Soziales diskutiert wird, benötigen wir private Spenden und unterstützende Stifter*innen. Wir bitten Sie/ Dich, an Makista bei der (vielleicht) anstehenden Suche nach einem passenden Spendenzweck zum Jahresende zu denken oder unseren Aufruf an viele Menschen im eigenen Umfeld weiterzuleiten. Danke an alle, die bisher an uns gespendet haben!
Spenden und/oder andere Menschen motivieren
Spendenkonto DE60 5005 0201 0200 1305 28, Stichwort Spende Kinderrechte stärken
Auf Wunsch stellt Makista e.V. Spendenbescheinigungen aus.
Die Keltenberg-Schule in Stockheim und die Keltenwelt am Glauberg haben eine innovative Partnerschaft geschlossen, um Kinder an das kulturelle Erbe ihrer Heimat heranzuführen. Gemeinsam werden sie Maßnahmen entwickeln, um das archäologische Denkmal Glauberg sowie das Museum der Keltenwelt am Glauberg in den Sachunterricht der Grundschule zu integrieren.
Am 13. Juli 2023 besuchten Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Keltenberg-Schule gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Gabriele Völke und Peter Kern, sowie Sozialpädagoge Herr Fischer, die Keltenwelt am Glauberg, um den Beginn dieser spannenden Zusammenarbeit zu markieren. Die Gruppe wurde herzlich vom Museumspädagogen Thomas Lessig-Weller empfangen, der die 17 Kinder durch die Ausstellung "Keltenland Hessen" führte. Herr Lessig-Weller war beeindruckt von dem Wissen, das die kleinen Besucher bereits mitbrachten. In Zusammenarbeit mit Frau Völke, die die Schüler im Vorfeld mit den Kelten vertraut gemacht hatte, sowie weiteren Sachkundelehrerinnen plant Herr Lessig-Weller weitere Projekte. Durch die enge Kooperation beider Institutionen sollen Anwendungen entwickelt werden, die sowohl den fachlich-didaktischen Bedürfnissen der Keltenberg-Schule als auch der wissenschaftlichen Ausrichtung der Keltenwelt am Glauberg als archäologische Forschungs- und Vermittlungseinrichtung gerecht werden.
Bei sommerlichen Temperaturen versammelten sich für ein Gruppenfoto auf dem Spielplatz im Museumsgarten auch die Schulleiterin Denise Gerhardt, der Museumsleiter Christoph Röder und die Direktorin der Keltenwelt am Glauberg, Dr. Vera Rupp.
Der Besuch der 3. Klasse der Keltenberg-Schule endete mit einer aufregenden Jagd nach einem Gummi-Schwein auf keltenmäßige Art und Weise mit Pfeil und Bogen. Solche Programme sollen auch zukünftig dazu beitragen, die junge Generation für die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit zu begeistern und das Lernen "mit Kopf, Herz und Hand" zu fördern.
Die Kooperation zwischen der Keltenberg-Schule und der Keltenwelt am Glauberg verspricht eine bereichernde Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler sowie eine nachhaltige Stärkung des kulturellen Bewusstseins in der Region.
